{"id":91,"date":"2018-12-20T11:47:32","date_gmt":"2018-12-20T10:47:32","guid":{"rendered":"http:\/\/fase.alp.dillingen.de\/?p=91"},"modified":"2018-12-20T16:54:40","modified_gmt":"2018-12-20T15:54:40","slug":"geschlechterreflektiertes-unterrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fase.alp.dillingen.de\/?p=91","title":{"rendered":"Geschlechterreflektiertes Unterrichten"},"content":{"rendered":"<p>Individuelle F\u00f6rderung hat die bestm\u00f6gliche Entfaltung der St\u00e4rken der Lernenden zum Ziel, jenseits von Rollenerwartungen. Geschlechterreflektiert arbeitende Lehrkr\u00e4fte achten darauf, keine stereotypen Rollenerwartungen weiterzugeben, und er\u00f6ffnen damit den Lernenden eine gr\u00f6\u00dfere Bandbreite an Denk- und Verhaltensm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Wirkungsvolle Strategien sind entdramatisierende und nicht-dramatisierende Herangehensweisen. Durch die Entdramatisierung von Geschlechterthemen soll deutlich werden, dass neben dem Geschlecht und der sexuellen Identit\u00e4t andere wichtige, individuelle Unterschiede zwischen Menschen bestehen und diese innerhalb einer Geschlechtergruppe gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnen als zwischen den Gruppen. Au\u00dferdem werden Gemeinsamkeiten zwischen Personen unterschiedlicher Geschlechter erfahrbar und andere soziale Unterschiede wie kultureller Hintergrund, Bildungsstand und sozio\u00f6konomischer Hintergrund sichtbar.<\/p>\n<p>Die nicht-dramatisierende Strategie zielt darauf ab, pers\u00f6nliche Interessen zu erweitern, Erfahrungen zu erm\u00f6glichen, soziale und personale Kompetenzen wie Kommunikationsf\u00e4higkeit, Durchsetzungsf\u00e4higkeit und Lesef\u00e4higkeit zu f\u00f6rdern, ohne das Thema Geschlecht oder sexuelle Identit\u00e4t in den Mittelpunkt zu r\u00fccken. Dar\u00fcber hinaus wird ein diskriminierungsfreier Rahmen f\u00fcr individuelle Entwicklung geschaffen, indem Themen wie Berufswahl, Lebenswege, Beziehungen, Konflikte oder Zivilcourage untersucht werden. Geschlechterreflektiertes Arbeiten bedeutet auch in F\u00e4llen von Diskriminierung und Stereotypisierung zu intervenieren. Dabei wird aufgedeckt, welche Bed\u00fcrfnisse dazu f\u00fchren und wie diese alternativ z.B. durch Selbstwirksamkeitserfahrung oder der Bewusstwerdung von Zugeh\u00f6rigkeitsbed\u00fcrfnissen erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Geschlechterreflektierter Unterricht wird au\u00dferdem realisiert durch entsprechende Schul- und Unterrichtskultur. Besonders methodische Vielfalt, ein Wechsel an kooperativen und kompetitiven Sozialformen und eine ausgewogene Balance von Leistungs-, Feedback- und Anerkennungskultur erm\u00f6glichen ein breites Spektrum an Lernm\u00f6glichkeiten und Erfahrungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Individuelle F\u00f6rderung hat die bestm\u00f6gliche Entfaltung der St\u00e4rken der Lernenden zum Ziel, jenseits von Rollenerwartungen. Geschlechterreflektiert arbeitende Lehrkr\u00e4fte achten darauf, keine stereotypen Rollenerwartungen weiterzugeben, und er\u00f6ffnen damit den Lernenden eine gr\u00f6\u00dfere Bandbreite an Denk- und Verhaltensm\u00f6glichkeiten. Wirkungsvolle Strategien sind entdramatisierende und nicht-dramatisierende Herangehensweisen. 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